Frauenhilfe

Frauenhilfe am Mittwochnachmittag

Diesmal ist es ein recht kleiner Kreis, der sich im Gemeindehaus trifft (2011). Die Frauenhilfe trifft am 1. und 3. Mittwochnachmittag im Monat im Gemeindehaus zusammen, um sich – eingebettet in kurzer Andacht und Gebet – bei Kaffee und Keksen und mit Pastor Bernhard Speller anderthalb Stunden lang dem Gespräche und aktuellen Themen aus der Gemeinde oder der Kirche im Allgemeinen zu widmen. An anderen Tagen sind hier auch schon mal mehr Gesichter zu sehen. Etwa ein gutes Dutzend Frauen gehört zur Zeit der Frauenhilfe am Nachmittag an.
Die Frauenhilfe bei Petri ist fast 100 Jahre alt. 1914 wurde sie in unserer Gemeinde aus der Taufe gehoben. In der Chronik heißt es: „Als im Jahre 1914 der Weltkrieg ausbrach, wurden alle Frauen aufgefordert, für unsere Soldaten zu arbeiten. Da machte auch Herr Pastor Luckfiel von der Kanzel bekannt, dass auch die Frauen der Petrigemeinde mithelfen möchten ...“.
Frauenhilfe bedeutet aber bei Weitem nicht nur Sockenstricken. Die christliche Vereinigung von Frauen bot ursprünglich verheirateten Frauen die Möglichkeit, sich außerhalb des heimischen Herdes zu treffen; Sorgen, Nöte und Freuden mit einander zu teilen und darüber hinaus das soziale Engagement nach außen zu tragen. Das hat auch unsere Frauenhilfe am Nachmittag lange Zeit getan, hat Besuche in der Gemeinde gemacht, Kalender und Glückwünsche überbracht, Kontakte zur Partnergemeinde gehalten und Weihnachtspakete gepackt. Bis heute unterstützt sie ein Patenkind wie V. Suganthi aus Karnataka in Indien im Rahmen der Kindernothilfe aus den Mitgliedsbeiträgen und dem Verkauf von selbst gefertigten Grußkarten. Damit wird die Ausbildung des jungen Menschen finanziert.
1914 fanden sich 79 Mitglieder in der Frauenhilfe bei Petri zusammen, 1971 waren es 55. Berufsbedingt bildeten sich schließlich zwei Gruppen heraus: eine 14-tägig weiterhin am Nachmittag und eine einmal im Monat am Abend. Neue Mitglieder sind immer gerne gesehen.


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